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DAS LEBEN AUF DER STRASSE
Lesung und Diskussion mit Marianne Brentzel, Autorin
Nach einem kurzen Vortrag über historische Darstellungen zum Thema - von den Landfahrern und Arbeitshäusern, Begriffen wie Arbeitscheue, Gesindel, Vagabunden bis zum Penner - liest die Dortmunder Autorin Marianne Brentzel aus ihrem Buch „Von der Platte ins Gasthaus“ über Schicksale, die Menschen in öffentliche Speiseräume geführt haben.
Die Veranstaltung ist am Dienstag, 17. Januar 2012 um 19 Uhr im grossen Saal der Fabrik Heeder, Virchowstrasse 130 in Krefeld (drei Minuten. zu Fuß vom HBF).
Veranstalter : Rosa Luxemburg Club Niederrhein
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ANTIFASCHISTISCHER STADTRUNDGANG DURCH KREFELD-LINN
Der Krefelder Stadtteil Linn ist den meisten Krefelder/innen nur als Idylle einer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadt mit Wasserburg bekannt. Am Jahrestag der Befreiung des KZ Auschschwitz wollen wir ein anderes historisches Linn entdecken: Wir erinnern u.a. an die jüdische Gemeinde, deren Synagoge 1938 zerstört wurde und deren Mitglieder fast alle in den Konzentrationslagern umkamen. Am 27.01.2012 um 17:00 Uhr vor dem römisch-germanischen Museum, Krefeld-Linn.
Veranstalter : Rosa Luxemburg Club Niederrhein
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Einladung zu einer Premiere
Der 1. Grüne Salon Krefeld lädt ein:
Ist Europa noch zu retten?
Liebe Freundinnen und Freunde, am 3. Februar entsteht im Südbahnhof ein neues Veranstaltungsformat für Krefeld: Der Grüne Salon, eine Einrichtung der Heinrich Böll Stiftung NRW in Kooperation mit dem Werkhaus, will die politische Debattenkultur bereichern und ein Ort der parteiunabhängigen Diskussion „über den Tellerrand“ werden.
Unser erster Salon hat den Titel:
„Ist Europa noch zu retten?“
Für das Podium haben zugesagt:
Sven Giegold, attac-Gründer und heute finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Europaparlamen, Stefan Rinsch, Vorstand der Volksbank Krefeld, Jürgen Matthes, Institut der deutschen Wirtschaft Köln und Hanno Thulmann vom Camp Düsseldorf. Mona Neubaur von der Böll Stiftung Düsseldorf moderiert die Veranstaltung, bei der auch das Publikum mit diskutiert.
In einer „Denkpause“ treten – passend zum Thema – DJ Jugaard und DeKoMa Creative Juggling auf.
Sie sind herzlich eingeladen: Freitag, 3. Februar 2012, 19.30 Uhr Südbahnhof, Saumstraße 9.
Der Eintritt ist frei.
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"Auf dem rechten Auge blind?" Der Staat, die V-Leute und die Neonazis.
Eine Veranstaltung des Bündnisses Krefeld für Toleranz und Demokratie mit Richard Gebhardt. am Freitag, den 10.2.2012 um 19:30 Uhr im Südbahnhof, Saumstrasse 9
Seit Beginn der spektakulären Berichterstattung über den "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) richtet die Öffentlichkeit wieder den Blick auf ein Phänomen, das dem Scheinwerferlicht der Medien weitgehend entzogen schien, aber nie verschwunden war: den Terror von rechts. Wie aber konnten die polizeilich bekannten und schließlich untergetauchte Neonazis des "NSU" knapp 13 Jahr lang Morde verüben, ohne entdeckt zu werden? Ist der Staat, dessen V-Leute in den Vorständen der NPD der Grund für das Scheitern des Verbotsverfahren war, "auf dem rechten Auge blind"? Der Vortrag beleuchtet die Strukturen des militanten Neonazis in der Bundesrepublik und fragt nach der Rolle der staatlichen Behörden.
Richard Gebhardt ist Politikwissenschaftler an der RWTH Aachen Zum Thema erschien 2007 der Sammelband "Rosen auf den Weg gestreut. Deutschland und seine Neonazis" (Köln 2007)
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Krefeld im Wandel
Die Welt, in der wir leben
Unser gegenwärtiges Wirtschaftssystem beruht auf billigem Öl. Aber das Maximum der Ölförderung („Peak-Oil“) ist aller Wahrscheinlichkeit nach bereits überschritten. Gegenwärtig geht die Förderung der bestehenden Ölfelder alljährlich um 6,7 Prozent zurück. Damit ist abzusehen, dass in einer vielleicht gar nicht fernen Zukunft der Zeitpunkt kommt, an dem das Öl (und damit Benzin, Plastik usw.) für Normalmenschen nicht mehr bezahlbar sein wird.
Öl wird weniger und teurer!
Wie können wir diese wirtschaftliche, ökologische und soziale Herausforderung bewältigen? Nicht mit Atom und Kohle, sondern mit Kopf, Herz und Händen. Um uns vom Erdöl unabhängiger zu machen, benötigen wir eine aktive Umgestaltung von Städten und Kommunen – eine Umgestaltung, die von den Einwohnern selbst ausgeht und deren Ziel die Regionalisierung von Energieversorgung, Wirtschaft und Nahrungsmittelproduktion ist.
Die Transition Town Bewegung, der weltweit mehr als 300 Städte angehören, setzt diese Ideen um und eröffnet neue Perspektiven. Wir möchten diese Bewegung nach Krefeld bringen.
Wir können dafür sorgen, dass so viele Produkte und Dienstleistungen wie möglich lokal erzeugt und erarbeitet werden: beim Einkauf, beim Essen, beim Reisen, beim Bezug von Energie … Das macht uns unabhängiger vom Erdöl und ganz nebenbei auch noch von vielen anderen negativen Folgen unseres Wirtschaftssystems.
Visionen, Träume, Fantasie, Kreativität, Technik, Musik, Können, Wissen …. all dies hilft auf dem Weg zu einem lebenswerten Krefeld.
Info-Veranstaltung mit Filmvorführung
Referent: Thomas Oberländer von der Transition-Town-Initiative „Rheinhausen im Wandel“
Mittwoch, 15. Februar 2012
19:30 Uhr wo: Fabrik Heeder, Kleiner Saal
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Der Journalist Emanuel Matondo berichtet am Di., 28. Februar 2012, 20 Uhr Volkshochschule Krefeld Von-der-Leyen-Platz 2
Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod
Die Exporte von Kriegswaffen und Rüstungsgütern nehmen kontinuierlich zu. U-Boote und Kriegsschiffe, Kampfjets und Militärhubschrauber, Panzer und Raketenwerfer, Sturmgewehre und Maschinenpistolen, Lizenzen zur Waffenproduktion und ganze Rüstungsfabriken werden in alle Welt exportiert.
Zu den Empfängern zählen Diktaturen und autoritäre Regime in Afrika, Asien oder Lateinamerika, die die Menschenrechte mit Füßen treten.
Nach Angaben des schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI haben sich die deutschen Rüstungsexporte zwischen 2005 und 2009 gegenüber den Vorjahren mehr als verdoppelt.
Von 2001 bis 2009 wurden Rüstungsexportgenehmigungen für insgesamt 63,8 Milliarden Euro erteilt. Deutschland ist der größte Waffenexporteur der Europäischen Union und liegt hinter den USA und Russland weltweit an dritter Stelle der Waffenlieferanten.
Die Folgen der Rüstungsexporte sind für die Menschen in den Empfängerländern verheerend: Bestehende Konflikte werden verstärkt und eskalieren häufig gewaltsam; unzählige Menschen werden getötet, verwundet, vertrieben oder erleiden schwere Traumata. So sind ungezählte Kriegsopfer Folge der guten Exportgeschäfte deutscher Waffenproduzenten. Was das konkret für die Menschen in den Empfängerländern bedeutet, wollen wir am Beispiel einiger Länder des südlichen Afrikas mit einer Veranstaltungsreihe deutlich machen.
Wir konnten dafür den aus Angola stammenden Kriegsdienstverweigerer und Journalisten Emanuel Matondo gewinnen. Er arbeitet seit Jahren zu Themen wie Krieg, Militär, Rüstungsexporte, Korruption und den sich in den Gesellschaften des südlichen Afrikas dagegen entwickelnden Widerstand.
Flyer PDF >>> hier
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